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Liebe Freunde der Alt-Aachener Bühne

Durch die momentanen behördlichen Anordnungen wurden wir leider gezwungen, unsere geplanten Vorstellungen von „Et Maat Marie“ abzusagen.
Niemand bedauert das mehr als wir, nach monatelangen Proben und erheblichem Aufwand.
Wir möchten aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Alt-Aachener Bühne von den Agenturen, die Eintrittskarten verkauft haben, kein Geld aus dem Vorverkauf bekommen hat. Daher sind wir auch nicht in der Lage, Ausgaben für Karten zu erstatten. Dies tut uns sehr leid und wir müssen selbst derbe finanzielle Verluste hinnehmen.
Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls an die kartenausgebende Stelle, wenn Sie eine Erstattung wünschen. Auf die Realisierung haben wir keinen Einfluss.
Wir wünschen uns allen, dass die Krise bald vorbei ist und hoffen, dass Sie uns danach als treue Zuschauer erhalten bleiben.

Ihre Alt-Aachener Bühne



Liebe Freunde der Alt-Aachener Bühne,

um die evtl. Langeweile in dieser Zeit etwas zu verkürzen, haben wir uns entschlossen, einige unserer zuletzt gespielten Theaterstücke für Sie auf unsere Internetseite zu stellen. Als erstes Stück können Sie sich alle drei Akte von “Et es för ze fre/äcke” der Spielzeit 2019 ansehen. Weitere Stücke werden in den nächsten Tagen folgen.

Eure Alt-Aachener Bühne



Et Maat-Marie


Der reiche Witwer Anton möchte erneut heiraten, aber dabei sind ihm ein wenig seine Prinzipien und Eigenheiten im Weg. So hütet er z.B. seine Alkoholvorräte in einem gesonderten Zimmer, in das er sich gerne allein zurückzieht, zu dem niemand, also weder das Personal noch seine zukünftige Frau, Zugang haben soll.

Seine ehemalige Schwägerin Sibille möchte, dass Tüen ihre Nichte Elisabeth heiratet. Der ist aber viel mehr an der einfachen Marie vom Markt interessiert, die nur leider bereits mit dem raubeinigen Klöß Zuschlag liiert ist.

Marie gerät allerdings in den Bann von Tüen, da er ihr ein Leben ohne Geldsorgen bieten kann. Sie lässt sich von der möglichen Aussicht auf ein Dasein in vornehmster Gesellschaft blenden. Anton liebt es, mit seinem Reichtum zu prahlen.

Ein Freund aus Amerika, Boris, der früher in Aachen gelebt hat, kommt zu Besuch und mischt sich in die verzwickte Situation zwischen den Parteien ein.

Auch die Brüder von Marie, Veries und Cornelles, tragen Einiges zur Verwirrung bei.

Der streitsüchtige Fischhändler Klöß gibt sich im Kampf um Marie nicht so einfach geschlagen. Dabei macht es ihm Maries Mutter, Frau Kohlmeis, nicht gerade leicht, weil sie auch möchte, dass Marie in die feinste Gesellschaft aufsteigt.

Heinrich Klütschens wiederum umgarnt Maries Mutter. Die Verwirrung ist komplett.